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Ein Bericht über den vielleicht bis jetzt beeindruckensten Urlaub meines (noch nicht so extrem langen) Lebens (17. bis 21. März 2010).

New York

Der Besuch in New York war und ist zugleich mein erster Besuch der Vereinigten Staaten und sogar meine erste Reise über die Grenzen Europas hinaus. Interkontinental gabs bis jetzt noch nie ;)
Entsprechend groß war natürlich auch die Freude.
Ich hatte es mir vorher schon cool vorgestellt, aber das es dann doch SO cool werden würde, hätte ich dann doch nicht gedacht. Aber ich fang an zu schwafeln. Überlasse ich das doch besser den Politikern, die können das besser als ich ;)

Let the show begin ...
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Der Hinflug ...

Es ging schon los mit dem Hinflug. Ich sag nur Lufthansa. Auf dem 8 Std. Flug gab es 2 Mahlzeiten, Knabbereien, jede Menge Getränke und ... Baileys. Das war fast Luxus. Gut, ich bin bis jetzt auch fast ausschließlich mit diesen Billigfluggesellschaften geflogen, wo man jedes Fläschen Wasser teuer kaufen muß und sogar ich bei meiner nicht eben großen Figur die Sitze eng finde, aber bei Lufthansa gibts dann alles. Genug Beinfreiheit und sogar einen Monitor an jedem Platz im Vordersitz, wo man sich Filme selbst auswählen und starten konnte.
Fast allein dafür hat sich der Urlaub schon gelohnt ;)
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Das Hotel ...

Mit dem nächsten Highlight ging es dann nach der Ankunft gleich weiter. Gelandet sind wir auf Newark, New Jersey. Mit einem vorher schon reservierten Taxi ging es dann durch die Rushhour und durch den Hollandtunnel Richtung Hotel. Der Taxifahrer kannte die Schleichwege, so daß wir uns dem Hotel von hinten näherten und kaum mitkriegten, daß wir schon mitten in Manhattan sind.
Der Blick aus dem Zimmer sagt dann aber genug. Hier das quasi erste Foto:


Blick auf den Broadway, Times Square, mitten in Manhattan. Unten quasi am Fuß des Hotels liegt dann auch gleich der Veranstaltungsort des Musicals Mamma Mia. Das Zimmer liegt im 24. Stock und immer noch wirken die anderen Häuser richtig hoch. Ist halt Manhattan ;)
Das Bild ist aus dem gekippten Hotelzimmerfenster aufgenommen und am Himmel eigentlich viel zu hell, aber allein der Ausblick lohnt sich.

So und jetzt noch mal ein Blick mit einem Stück Zimmer drauf, daß den Ausblick nach oben mal zeigt:



Bei Dunkelheit sieht man dann auch die hunderte Leuchtreklame gleich viel besser. Hier jetzt ein Blick von der Terrasse des Hotels im 10. Stock rüber auf den Times Square. Ich sags gleich vorweg: es geht noch voller und chaotischer, aber dazu komme ich dann später.

Solche Aufnahmen sind jedenfalls eine Herausforderung für jede Kamera und jeden Fotografen. Diese extremen Helligkeitsunterschiede so einzufangen, daß nix zu hell oder zu dunkel ist, ist quasi unmöglich. Das Foto ist jetzt mal ein unbearbeiteter Shot, nur um zu zeigen, daß eine technisch schon etwas betagte Nikon D40 so was dann doch halbswegs ok hinkriegt. Ein paar Leuchtreklamen sind jedoch noch viel zu hell. Naja, ich übe noch und hab dann außerdem einen Grund nochmal hinzufliegen ;)
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Land, Leute, Manhattan usw. ...

Natürlich hab ich den Urlaub nicht nur im Hotelzimmer am Times Squares verbracht, weil die Aussicht aus dem Zimmer so toll war. Selbstverständlich war ich auch auf der Straße.
Die Fotos lasse ich jetzt mal beiseite. Ein paar Worte zur Lebenskultur, die ich in diesen 4 Tagen Aufenthalt mitbekommen habe, sollte ich wirklich verlieren, denn genau dies hat es ausgemacht, daß mir der Urlaub so gut gefallen hatte.

Erst auf der Straße merkt man nämlich, was es heißt in NY zu sein. Es ist anders als hier in Deutschland. Obwohl die Bedingungen in den USA, den Lebensunterhalt zu verdienen schwieriger sind, so wirken die Menschen dort viel offener, zufriedener und ausgeglichener. Manhattan an sich ist im Grunde wie ein Urlaub in Südeuropa, etwa Griechenland, Spanien oder dergleichen. Auf den Straßen wird fleissig die Hupe benutzt, wie in Paris hält sich keine S... sorry, kein Mensch an Ampeln um die Auto haben zum Teil beeindruckende Verformungen. Das scheint dort aber kaum jemanden zu stören.
Keine Ahnung, ob es daran liegt, daß so gesehen alle Leute, die dort wohnen zugewandert sind (mal eine Generation früher oder auch mehrere, mal heute noch) und von sich aus schon viel Eigeninitiative an den Tag legen und sich nicht hängen lassen. Möglich ist es. Oft genug fühlte ich mich jedenfalls wie im Griechenlandurlaub, nur der Sandstrand hat gefehlt ;)
Der Ausdruck "American way of life" steht ja auch dafür, daß durch jeder harte Arbeit zum Ziel kommen kann. Man kennt das als die "berühmte" Karriere vom Tellerwäscher zum Millionär. Und das fühlt man wirklich.

Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Angst, irgendwo zu sein. Gut, wir waren jetzt nicht in Harlem bzw. der Bronx, wo das möglicherweise anders ist, aber ich denke da eher an das Gesamtgefühl, daß ich erlebte.
Dabei ist allerdings wieder zu bedenken, daß ich außer in NY noch in keiner anderen Region der USA war, kann somit nur eingeschränkte Urteile treffen, von daher sind meine Eindrücke zunächst mit Vorsicht zu geniessen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden ;)
Grundsätzlich kann ich es jedoch schon verstehen, wieso es so viele gibt, die nach NY und dann speziell Manhattan ziehen wollen: in dieser Stadt passiert immer was. Daher waren die 4 Tage zu keinem Zeitpunkt langweilig.

Außerdem fiel mir auf, daß die Amerikaner ziemlich kontaktfreudig sind. Es gibt kaum Schwierigkeiten, mit jemandem ins Gespräch zu kommen. Auch wie in Griechenland ;)
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Sport ...

Olympia 2010 ist ja noch gar nicht lange her. Wer ab und zu mal etwas geguckt hatte, hatte vielleicht auch den einen oder anderen Blick aufs Eishockey geworfen. Richtig niedlich wie friedlich die sich dort um den Puck gestritten haben, oder? Jeder zu harte Bodycheck wurde gleich mit einem 2-Minuten Timeout bestraft.

Vergeßt das Weicheigetue von Olympia bei der NHL gleich mal. Ich habs live erlebt wie es da abgeht und zwar gleich noch im Madison Square Garden, was an sich schon beeindruckend genug ist, an diesem Ort mal gewesen zu sein, wo Tina Turner, Madonna, Scorpions etc. aufgetreten sind. Es war das Spiel "NY Rangers vs. St. Louis".
Hier ein Innenraumfoto:


Gleich im ersten Drittel ging es rund. 2 Spieler waren sich wegen irgendwas uneins, schmissen Handschuhe und Helm auf Eis und gingen mit den Fäusten aufeinander los. Die Schiedsrichter schritten nicht ein. Ich könnte mir vorstellen, daß bei dem ein oder anderen Faustschlag, den die sich da gegenseitig ausgeteilt haben, ein Normalsterblicher ins Krankenhaus gekommen wäre. Jedenfalls gingen die Schiedsrichter, 4 an der Zahl dann doch mal dazwischen als sie sich auf dem Boden zu wälzen begannen.
Vor lauter Staunen hab ich allerdings vergessen, ein Foto davon zu schießen ;)
Hier daher nur eins vom normalen Spiel (Rangers in blau, St. Louis in weiß), aber ein harmloses ;)


Insgesamt gab es auch im weiteren Verlauf des Spiels mehr Streitigkeiten als bei den Eishockeyspielen, die man bei uns so kennt. Die Schiedrichter mußten öfter mal schlichten, aber die Zuschauer hats gefreut.
Das Spiel ging dann 3:4 aus, d.h. NY hatte verloren, aber trotz allem gab es keinen Tumult hinterher. Der ziemlich voll besetzte Madison Square Garden leerte sich friedlich und ohne Zwischenfälle. Die Zuschauer brauchen sich ja auch nicht mehr zu prügeln, das machen die Jungs auf dem Eis schon für sie ;)
Der Zuschauer neben mir - Rangers Fan - sagte wörtlich: "Was a good game." und ging normal nach Hause (vermutlich). Alles easy.

Dieses Spiel werde ich jedenfalls meinen Lebtag nicht mehr vergessen ...
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